Usability und Fazit
Batterie
Für viele Menschen ist die Batterie und die Nutzbarkeit abseits von der Steckdose der wichtigste Faktor. Und hier muss ich gleich anmerken, dass der Datacask mit einer Nutzungsdauer von etwa 2 h sicherlich nur geringeren Ansprüchen genügt.
Mir persönlich war dieser Punkt nicht so wichtig, aber wer den ganzen Vormittag in einer Bibliothek sitzen möchte, wird an dieser Stelle sicherlich die Nähe einer Steckdose suchen müssen. Der Vormittag im Schwimmbad dürfte wohl eher dem Schwimmen gewidmet sein, als der Nutzung des Netbooks. Dies dürfte aber ein Problem vieler anderer Netbooks sein, denn der Jupiter Datacask weist hier relativ normale Testergebnisse auf.
Größe und Gewicht
Der Datacask besitzt mit seinem großen Bildschirm und der Festplatte ein Gewicht von deutlich mehr als 1,2 kg. Allerdings sollte man beachten, dass zusätzlich das Netzteil zu transportieren ist, so wie in meinem Fall eine Maus. Da ich außerdem online gehen möchte, kommt ein Mobil-Modem außerdem noch hinzu. Also insgesamt doch eine ganze Tasche voller Plunder, und sicherlich nicht so wenig, wie die Werbung verspricht. Aber letztendlich ist es eine Frage der Alternativen. Weniger Platz und Gewicht bedeutet noch kleineren Bildschirm, und an dieser Stelle würde ich keine Abstriche machen wollen. Die 1024 x 600 Pixel sind sicher das mindeste, was ein normaler PC-Benutzer zur Orientierung im Web braucht. Natürlich mögen da Hardcore-Mobiltelefon-Surfer eine andere Meinung haben....
Fazit
Der Datacask Jupiter ist Hinblick auf Größe, Gewicht und Ausstattung ein vernünftiger Kompromiss. Also ein Gerät für den gelegentlichen Bedarf, für das leichte Mitnehmen, das Wochenende auf dem Lande. Als Ersatz für einen stationären PC oder einen Laptop mit einem großen Bildschirm kann er sicherlich nicht dienen. Umgekehrt ist auch bei Flugzeugreisen sicherlich mit einem gewissen Gewicht und Volumen zu rechnen. Dies sind aber konzeptionelle Fragen, und mindern nichts am Wert des Produktes.
Nur die Linux Variante dürfte die meisten Menschen überfordern. Wer also nicht gerade -KnoppixFan ist, sollte sich hier gleich auf einer Alternative einstellen